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Haus Vaterland Berlin - Menschen im Haus Vaterland
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Biographie des Architekten
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Franz Heinrich Schwechten wurde am 12.8.1841 in Köln geboren, wo er auch aufwuchs, zur Schule ging und bis zu seinem Studienbeginn lebte und lernte. Da Köln eine der Hochburgen der Romanik war und ist , ist der Geburtsort und die Herkunft für das Leben und Schaffen Schwechtens von prägender Bedeutung. Nicht nur, daß er die romanische Formensprache der vielen Kirchen Kölns als Heranwachsender passiv aufnahm, er beschäftigte sich auch aktiv und unter fachlicher Aufsicht mit der Architektur der romanischen Epoche. So arbeitete er vor seinem Studium bei Renovierungsarbeiten an romanischen Kirchen in Köln und Umgebung mit und lernte so erste Details der Romanik kennen. |
So ging er dann 1868/69 mit dem Schinkelpreis auf Studienreise nach Italien ,um nach seiner Wiederkehr und seinem Studienabschluß 1869 freier Privatarchitekt zu werden. 1875/80 baute er dann den Anhalter Bahnhof in Berlin, einen sehr technoiden und für die Zeit sehr futuristischen Bau , was ihm den Respekt seiner Zunftgenossen einbrachte und bewies ,daß er nicht nur reaktionäre Bauten entwerfen konnte. Doch dazu später mehr . |
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Die Planung des von der Bank für Grundbesitz und Handel erichteten Haus Potsdam (1911-1912) übernahm
Franz Heinrich Schwechten in Zusammenarbeit mit dem Statiker Ingenieur Leitholt.
Das Haus Potsdam gehört zu den Spätwerken des Architekten, dem gerade Berlin viele markante Gebäuder verdankt, von denen aber nur wenige bis in unsere Zeit erhalten geblieben sind.
Eine ausführliche Dokumentation folgt.
Empfohlen sei an dieser Stelle:
Peer Zietz und Uwe H. Rüdenburg
Franz Heinrich Schwechten
Ein Architekt zwischen Historismus und Moderne
Edition Axel Menges ISBN3-930698-72-2 ©1999
Bauten in Berlin: (eine kleine unvollständige Auswahl)
| Bauwerk | Ort | Bauzeit | heutiger Zustand | sonstiges |
| Anhalter Bahnhof | Askanischer Platz | 1872 - 1880 | zerstört / Portal erhalten |
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| Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche | 1890 - 1895 | teilweise zerstört |
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| AEG Fabrikeingang | Brunnenstr. Mitte/Wedding | 1897 | erhalten | |
| Grunewaldturm | Berlin-Grunewald | 1897 -1899 | erhalten | |
| Kraftwerk Moabit | Friedrich Krause Ufer | 1899 - 1900 | erhalten | |
| Philharmonie | Bernburger Str. 22/23 | 1887 - 1888 | zerstört | |
| AEG Apparatewerk | Ackerstraße | 1887 - 1893 | teilweise erhalten |
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| Apostel-Paulus-Kirche | 1892 - 1894 | erhalten | ||
| Grabmahl Adolf Becker | 1893 | erhalten |
Aktualisiert am:
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