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Haus Vaterland Berlin - Innenaufnahmen
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Kinosaal
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| Entstehung: | 1928 |
| Raumname: | Kinosaal |
| Architekt: | folgt |
| Gestaltung: | folgt |
| Besonderes: | Einen Kinosaal gab es auch schon im Haus Potsdam 1912, dieser hatte ca. 1200 Sitzplätze (Quelle Dt. Bauzeitung 1912 S. 149) und befand sich im hinteren Teil des Haus Potsdam in der Zeichnung der rechte Bereich. Es lag allerdings zu der Zeit im Bereich des 1. und 2. Stockwerks, d.h. im Bereich des späteren Grinzing und eine Etage tiefer. Die senkrechten bräunlichen Stützen deuten das Tragwerk des Saalbaurahmens an. Im Erdgeschoß dieses Rahmens befand sich ein Restaurant, im Keller eine Kegelbahn. Beim Umbau 1927 nahm das Kino wie auf der Zeichnung zu sehen den Bereich des Kellers, Erdgeschoss und 1. Etage ein. Es faste jetzt 1400 Zuschauer Quelle Dt. Bauzeitung 1929 S. 339). Vor der Leinwand befand sich eine Bühne mit vorgelagertem Orchester, so konnte der Raum auch für Aufführungen genutzt werden. Im Haus Vaterland befand sich für die Kammerspiele im Keller eigens eine Akkumulatorenbatterie, diese konnte bei Ausfall der externen Stromlieferung das Kino weiterhin mit Strom versorgen, um so die Vorführung ohne Unterbrechung und entstehender Panik weiter zu führen. |
| Lage: | ![]() Schnitt Haus Vaterland nach einer Zeichnung aus der Deutschen Bauzeitung 1928. |

Die Kammerlichtspiele im Haus Potsdam. Quelle: Dt. Bauzeitung 1912.

Der Kinosaal des Haus Vaterland.

Der Kinosaal, Blick vom Rang auf die Bühne.

Der Kinosaal, Blick vom Rang auf die Bühne, Artikel aus der "Bauwelt"
Zeitschrift für das gesamte Bauwesen Heft 36 Jahrgang XIX,
Berlin den 6. September 1928, Seite 856
Artikeltext:
Architekt Stahl - Urach (Berlin) hat bei dem Umbau der früheren Kammerlichtspiele
ein völlig neues Lichtspieltheater geschaffen. Der Saalboden liegt in Höhe des Kellers,
der Rang etwas über Straßenhöhe. Die geschickte Führung der Treppen (24 Meter Treppen-
breite waren in dem ganzen Gebäude notwendig) und die Anordnung der Zu- und Ausgänge
sind besonders hervorzuheben. Der Innenraum wird durch Lichtbänder vor der Wand indirekt erleuchtet.Die Fraben sind rot, grau und silber, das Holzwerk ist rot-braun gebeizt.
Die Vierecke an der Wand rechts und der Spiegel an der Decke enthalten die Lüftungs-
öffnungen.
Aktualisiert am:
info@haus-vaterland-berlin.de
www.haus-vaterland-berlin.de