<-- Links keine Menüleiste? Klicken Sie hier: Startseite

Stadtbaukunst neuer und alter Zeit vom 20. November 1928
Von Max Feige und G. A. Wolf f.

010 / Abbruch und Rohbau IV
00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37
38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55

Das gleiche gilt bei dem nächsten Rahmen III, jedoch mußten an den Enden dieses Trägers Durchgangsprofile freigehalten werden, so daß die ersten Felder beiderseits als strebenloses (Vierendeel-) Fachwerk ausgebildet werden mußten; an Stelle des normalen Fachwerkes tritt also hier ein geschlossener, annähernd quadratischer Rahmen von erheblichen Abmessungen, an den erst in den folgenden Feldern die übliche Fachwerkkonstruktion. bestehend aus den Gurten, Streben und Pfosten, anschließt.

Von hier ab reicht der Rang nicht mehr ganz bis zur Achse des folgenden Rahmens II; die Tragkonstruktion unter der Rangbrüstung konnte daher mit diesem Rahmen nicht mehr in Zusammenhang gebracht werden, sondern wird von einem unabhängig davon ausgebildeten freistehenden Rahmentragwerk gebildet.

Da das ganze Gebäude zugleich mit dem Umbau auch nach hinten verlängert wurde und das Kino zum Teil noch in den so gewonnenen neuen Raum hineinragt, ergab sich die Notwendigkeit, auch hier noch zwei Rahmen, ähnlich den bereits vorhandenen, anzuordnen. Diese Haupttragteile verfügen ihrer Bestimmung entsprechend über gewaltige Abmessungen.

Der über dem Bühnenraum liegende und daher erheblich höhere Rahmen -ist auf dem Lichtbild Nr. 4 sichtbar. Die Stiele der Rahmen bestehen im Gegensatz zu der Ausbildung der. übrigen Rahmen aus 2 IP 50. Erwähnt sei noch, daß die Decke des Kinos nicht in Höhe der Rahmenriegel liegt, sondern an diese angehängt ist. Der dazwischenliegende Raum enthält Restaurationsbetriebe (Grinzing).

Aktualisiert am: Dienstag, 11. April 2006
info@haus-vaterland-berlin.de
www.haus-vaterland-berlin.de