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Stadtbaukunst neuer und alter Zeit vom 20. November 1928
Von Max Feige und G. A. Wolf f.

009 / Abbruch und Rohbau III
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Dieser steigt ziemlich steil an und ragt außergewöhnlich weit vor; die darunterliegenden, zum Teil zweigeschossigen Räume dienen als Garderoben- und Eingangsräume des Kinos; die erforderlichen Zwischendecken sind teilweise an die Tragkonstruktion des Ranges angehängt.

Bedenkt man noch, daß alle diese Einbauten die Zugänge zum Rang und den ringsherum laufenden Gang nicht einengen durften, so dürfte es einleuchten, daß hier eine recht schwierige Aufgabe zu lösen war, die den entgegengesetztesten Ansprüchen zu genügen hatte; tatsächlich bilden denn auch die vorerwähnten Konstruktionen mit den interessantesten Teil der ganzen Bauaufgabe und seien daher im folgenden noch näher erläutert, wobei mit dem dem Cafe „Vaterland" zunächst liegenden Rahmen V begonnen werden möge.

Als Zugband dient hier ein schwerer, an den Stößen entsprechend verlaschter Deckenunterzug IP 42½ bzw. IP 45. Erhebliche Schwierigkeiten bereitete naturgemäß der sichere Anschluß an den vorhandenen Rahmenstiel. Die Ausbildung erfolgte mittels eines um den el herumgreifenden mächtigen Kastens, von dem zwei Seiten aus Ankern von 90 mm bestehen. Bei dem folgenden Rahmen IV ist ein schwerer Gitterträger als Tragkonstruktion für den Rang und eine angehängte Zwischendecke vorgesehen.

Aktualisiert am: Dienstag, 11. April 2006
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